Die Botschaft Jesu ermöglicht ein Leben in Würde und Freiheit. Auch und ganz besonders dort, wo das Leben bedroht und medizinische Heilung nicht möglich ist. missio hatte für den Monat der Weltmission im Jahr 2006 das Thema HIV/Aids aufgegriffen.
Doch nicht das Krankheitsbild steht im Mittelpunkt - sondern unser Glaube. Denn wir sind davon überzeugt, »was die Antwort der Kirche von der anderer Organisationen unterscheidet, ist die Dimension des Glaubens, die sie beseelt« (Bischof Frank Nubuasah, Botsuana). Deshalb fördert missio auch weiterhin die Ausbildung von Menschen – damit diese Zuwendung geben können und die Kranken und betroffenen Familien auf ihrem Leidensweg begleiten und ihnen zur Seite stehen.
Sie halfen zum Beispiel im Jahre 2005 dem 28jährigen Mike Edinson aus Nkhukwa. Vier Jahre zuvor war sein Kind gestorben, ein Jahr darauf seine Frau. Er lebt seitdem allein in seiner Hütte. Als das Home Based Care Programm ihn aufnahm, war er ein hilfloses Wrack mit offenen Wunden an seinen Beinen. Die Wunden verheilten dank der Hilfe des Home Based Care Programms. Dafür, dass er, der arbeitsunfähige Aidskranke, nicht verhungert, sorgt seine in der Nähe lebende Schwester. »Das Treffen mit den anderen Aidskranken an jedem Mittwoch im Zentrum ist wichtig«, sagt er, »da lesen wir zusammen in der Bibel, singen und beten miteinander und machen uns gegenseitig Mut.«
Mit Gott im Herzen geht man auch nach einer Niederlage als Sieger vom Platz.