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Sie nennen mich Smiley
Zanele wurde ausgesetzt, da war sie ungefähr drei Jahre alt. Ihre Eltern kennt sie nicht. Sie trägt den Aids-Virus im Blut, seit sie neun ist, vergewaltigt von ihrem sogenannten Pflegebruder. Ab da schien ihr Leben vorgeprägt durch Gewalt, Armut, Krankheit, frühen Tod.
Doch das Mädchen setzte sich zur Wehr, brach das Schweigen, klagte an, fand ein neues Zuhause in einem katholischen Waisenhaus und lernte etwas völlig Neues kennen: Hoffnung.
Sie lebt im steten Gedanken an ihren Tod, und erlernt einen Beruf. Sie weiß, welche Gefahr sie für andere darstellt, und verliebt sich. Wie weit darf sie gehen? Wie offen kann sie sein - in Südafrika, einer Gesellschaft, die von der Pandemie Aids stärker geprägt ist als jede andere und die Gefahr doch immer noch totschweigt?
Zanele ist eine junge Frau mit beeindruckendem Mut und Lebenswillen. Mit einem strahlenden Lächeln, das ihr die Herzen öffnet.
Bruni Prasske und Zanele,
Sie nennen mich Smiley - Leben mit Aids in Südafrika
320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag.
Lübbe
Co-Autorin Bruni Prasske lebt und arbeitet in Hamburg. Nach dem Studium der Interkulturellen Pädagogik arbeitete sie in Flüchtlingsunterkünften. Die Weltenbummlerin bereiste 1992 den Iran. Daraus entstand ihr erstes Buch "Mögen deine Hände niemals schmerzen", das auf Anhieb ein Bestseller wurde. Seitdem schreibt sie Reiseberichte, die den Leser mitnehmen auf sinnliche Entdeckungstouren und tiefe Einblicke gewähren in fremde Kulturen.
- Artikelnummer:
- 310393
- Preis:
- 19,90 EUR (inkl. MwSt.)
- Verfügbarkeit:
- verfügbar
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