Bereits 1828 bittet der deutschstämmige Friedrich Rese, Generalvikar in Cincinnati (USA), König Ludwig I. von Bayern um die Gründung eines Vereins zur Sammlung von Geldern für die Amerikanischen und asiatischen Missionen. König Ludwig I. erlaubt zunächst nur eine einmalige Sammlung.
Als 1838 der nun zum Bischof von Detroit ernannte Rese erneut nach Deutschland kommt, findet sein Anliegen, einen bayerischen Missionsverein zu gründen, aufgrund günstiger politischer Konstellationen bei König Ludwig I. Gehör. Dieser wünscht ausdrücklich ein selbständiges, vom Ausland unabhängiges Missionswerk, das in enger Zusammenarbeit mit den bayerischen Bischöfen wirke.
Rasch findet der Ludig Missionsverein Mitglieder. Wem das Anliegen der Mission am Herzen liegt, unterstützt den Ludwig Missionsverein durch Gebet und Spenden.
Der Ludwig Missionsverein - gegründet zur "Verbreitung des katholischen Glaubens unter den Heiden und Ungläubigen, namentlich in Asien und Nordamerika" - erfüllt diesen Zweck bis 1844 gleichsam indirekt über Lyon. Von 1844 an ist er mit dem Einverständnis Roms völlig selbständig in der Vergabe
Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.