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Benefizprojekt "Musik für die Freude!"

Flüchtlinge aus Myanmar

Myanmar, einst dank seiner hohen Exportraten als „Reisschüssel Asiens“ bekannt, zählt heute zu den ärmsten Ländern der Erde. Seit das ehemalige Burma von einer korrupten Militärjunta regiert wird, sind Armut und die Missachtung der Menschenrechte an der Tagesordnung. Eine der höchsten Flüchtlingsquoten innerhalb Südostasiens ist die tragische Folge.

Flüchlting aus Myanmar
© missio / Anne Knörzer

Tagtäglich verlassen unzählige verzweifelte Menschen ihre Heimat, Myanmar, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Thailand, der reichste der vier Anrainerstaaten, ist eines der Hauptziele der Flüchtlinge, die jedoch als solche von der thailändischen Regierung nicht anerkannt werden. So werden die Burmesen lediglich als Vertriebene eingestuft, die in temporären Auffanglagern notdürftig untergebracht werden.

Seit 2004 ist der Flüchtlingsdienst der Jesuiten (Jesuit Refugee Service, kurz JRS) als einzige internationale Nichtregierungsorganisation in der Region vertreten und setzt sich für die politische Anerkennung der Flüchtlinge ein, damit diese einen Rechtsstatus erlangen, der ihneneine menschenwürdige Existenz ermöglicht. Das umfangreiche Programm der Jesuiten beinhaltet Ersthilfemaßnahmen für Neuankömmlinge, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und materieller Unterstützung sowie seelsorgerische Betreuung und Rechtshilfe. JRS ist der einzige Dienst, der auch dauerhaft in den Gefängnissen präsent ist, um Flüchtlingen in Abschiebehaft beizustehen.

Musik für die Freude!

Wir laden Sie ein, ein Benefizkonzert zu veranstalten. Der Erlös kommt dem Flüchtlingsprojekt zugute.

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Das Zusammenleben der vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft ist oft von politischen, religiösen, ethnischen und sozialen Spannungen geprägt. Zudem stellt das hohe Flüchtlingsaufkommen eine zusätzliche Belastung für die natürlichen Ressourcen der Grenzregion dar. Deshalb kümmern sich die Jesuiten neben den Vertriebenen auch um die einheimische Thai Bevölkerung, die vielfach ebenfalls in bitterer Armut lebt.

JRS kanalisiert seine Hilfe vorwiegend über lokale Strukturen, die auf diese Weise gestärkt werden. So sind schon zahlreiche lokale Organisationen und Netzwerke entstanden, welche die verschiedenen Aktivitäten langfristig selbstständig weiterführen können.

missio fördert die hoffnungsbringenden Programme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes bereits seit vielen Jahren und möchte mit Ihrer Hilfe die wertvolle Arbeit in Myanmar mit 40.000 € unterstützen.

Projekt-Nr. 332.000-09/001


Zusatzinformationen

Ansprechpartnerin

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Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften


Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Fax:
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