Die Seminaristen sind in mehreren Häusern untergebracht, wobei jeweils 16 bis 18 Studenten mit einem bzw. zwei Priestern zusammen wohnen. Großer Wert wird auf eine gute Hausgemeinschaft gelegt. Um den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu stärken, finden immer wieder Hausmessen statt.
Das Hauptaugenmerk gilt selbstverständlich der theologischen Ausbildung. Neben dem gemeinsamen Gebet werden die Seminaristen mit praktischen Einsätzen in den Gemeinden auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet. Außerdem besuchen sie regelmäßig die Krankenhäuser in der Umgebung und unterrichten Katechisten und Laien. Sie helfen Gemeindepriestern bei Gottesdiensten und organisieren Treffen zum „Bibel teilen“.
Im seminareigenen Garten werden Kartoffeln, Maniok und Gemüse angebaut. Es gibt eine Schweinezucht und einige Milchkühe. Soweit es ihre Zeit zulässt, beteiligen sich die Seminaristen an der Arbeit im Garten oder versorgen die Tiere.
Mit Gott im Herzen geht man auch nach einer Niederlage als Sieger vom Platz.