Josefine Dellia ist Pastoralarbeiterin in der Diözese Kidapawan auf Mindanao. Sie beschreibt ihre Arbeit so:
"Im patriarchalen System unserer Gesellschaft habe ich als Verantwortliche für Frauenarbeit die Aufgabe, meine Mitfrauen zu bilden, damit sie Ihre lage verbessern und als Frauen gestärkt werden."
Die meisten Frauen und Männer, die wie Josefine Dellia in den philippinischen Diözesen tätig sind, arbeiten ehrenamtlich. Wenn sie dennoch ein Gehalt beziehen, ist dies so minimal, dass es an der Grenze des Existenzminimums liegt.
Die Beiträge aus der Aktion Solidarität fließen in einen Fonds und kommen ungeschmälert den Diözesen in den Philippinen zu. Laienvertreter und Diözensanleitung vor Ort entscheiden gemeinsam über die Verwendung der Gelder. In der Regel werden Krankenversicherungen, Schulgeld für die Kinder oder Notfallhilfen für die Familien der kirchlichen Mitarbeiter finanziert.
Diese Solidarität aus der Weltkirche ist für die Laien in den Philippinen sehr wichtig. Durch ihren Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit, für ethnische Minderheiten und Bewusstseinsbildung bei Kleinbauern, Fischern und Arbeitern sind sie ständig gefährdet. Unsere finanzielle Hilfe ist für sie eine wichtige moralische Unterstützung und eine Ermutigung ihre Arbeit fortzusetzen.
Danke, dass auch Sie helfen!
Mit Gott im Herzen geht man auch nach einer Niederlage als Sieger vom Platz.