„Helfen, wo sonst niemand hilft.“ Das war der Gedanke, mit dem im Jahr 1978 in der Diözese Mainz kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit missio die Initiative Laien füreinander starteten. Sie hatten in Indien hochmotivierte Laienkräfte in der Kirche getroffen, die für ein Taschengeld oder weniger unersetzliche Arbeit in den Gemeinden leisten.
Schon unter normalen Bedingungen ist es schwer genug, neben der aufreibenden Arbeit als Katechist das Überleben der eigenen Familie zu sichern, das Schulgeld für die Kinder aufzubringen, die Felder zu bewirtschaften. Tritt ein unvorhergesehener Notfall ein oder verschärfen sich die Lebensbedingungen durch Krieg oder Naturkatastrophen, bleibt oft nur noch die Aufgabe des kirchlichen Dienstes. Der Bischof oder die Pfarrei sind in der Regel nicht in der Lage zu helfen.
Mit Gott im Herzen geht man auch nach einer Niederlage als Sieger vom Platz.