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Mosambik

Wasser wurde zum Luxus im Priesterseminar

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In weiten Teilen des Küstenstaates gibt es weder eine ausreichende medizinische Versorgung, noch Bildungseinrichtungen oder andere staatliche Dienste. Das Land zahlt bis heute den Preis für einen siebzehn Jahre währenden Bürgerkrieg, der mit der Erlangung der Unabhängigkeit von Portugal im Jahre 1975 ausbrach.

In Mosambik liegen Verzweiflung und Hoffnung dicht beieinander. Die Lebensbedingungen der 19 Millionen Mosambikaner spiegeln beispielhaft das „afrikanische“ Dilemma wieder. Knapp drei Viertel der Bevölkerung leben in Armut. Die HIV-Rate beträgt 13 Prozent, die durchschnittliche Lebenserwartung 36 Jahre.
In weiten Teilen des Küstenstaates gibt es weder eine ausreichende medizinische Versorgung, noch Bildungseinrichtungen oder andere staatliche Dienste. Das Land zahlt bis heute den Preis für einen siebzehn Jahre währenden Bürgerkrieg, der mit der Erlangung der Unabhängigkeit von Portugal im Jahre 1975 ausbrach. Während der beiden folgenden Dekaden wurde nahezu die gesamte Infrastruktur zerstört. Bis heute ist ein Großteil der Straßen unpassierbar. Das Leben in Mosambik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein einziger Hindernislauf.

Kirche spielt entscheidende Rolle bei der Beilegung des Bürgerkrieges
Auf der anderen Seite gehört der südostafrikanische Staat zu den Hoffnungsträgern auf dem Schwarzen Kontinent. Seit dem Friedensschluss 1992 hat sich die soziale Situation erheblich verbessert. Das Wirtschaftswachstum liegt bei durchschnittlich sechs Prozent. Mosambik ist eines der ersten afrikanischen Länder, das ein Strategiepapier zur Armutsbekämpfung verabschiedet hat. Einen großen Beitrag zur nationalen Aussöhnung leistete und leistet die katholische Kirche. Rund ein Drittel der Mosambikaner sind gläubige Christen, knapp 20 Prozent katholisch. Die Kirche genießt hohes Ansehen. Neben ihrem umfangreichen sozialen Engagement beruht das Vertrauen in die Kirche auf ihrer entscheidenden Rolle bei der Beilegung des Bürgerkrieges.

Instandsetzung des Wasserversorgungssystems im Seminar Nampula
Das Propädeutische Seminar „Mater Apostolorum" liegt im Einzugsbereich der Erzdiözese Nampula im besonders schlecht versorgten Norden von Mosambik. Auf dem Gelände außerhalb der Stadt leben und lernen Seminaristen der vier Diözesen Pemba, Nacala, Nampula und Lichinga. Das Gebäude ist über 50 Jahre alt und von der öffentlichen Wasserversorgung abgeschnitten. Der Wasser-Turm, die Zuleitungen und das elektrische Netz sind über 10 Jahre lang nicht mehr gewartet worden und brauchen eine gründliche Überholung. Derzeit wird mehrmals am Tag mit einem alten Traktor-Tankwagen Wasser zum Kochen und Waschen über etliche Kilometer herbeigeschafft.
Hilfe wird benötigt für den Kauf einer Wasserpumpe, eines Generators zur elektrischen Versorgung und für die Wiederherstellung der sanitären Anlagen. Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge des Lebens, die das Große behindern. Mit Ihrer Spende können Sie den Alltag der angehenden Priester ein wenig erleichtern. missio unterstützt dieses Projekt mit 5.600,00 Euro.


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