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Uganda

7630 Inhaftierte warten auf Zuwendung

Gefängnishof in Kampala
© Jörg Böthling

Viele sind krank, haben Aids, Diabetes, TB, sind traumatisiert von Folterungen. Manche brauchen spezielle Nahrung. Alle brauchen zusätzliche Nahrung, Medikamente, Hygieneartikel - vor allem aber Zuspruch und Ermutigung.

Die Franziskusschwestern
Seit 1980 kümmern sich die Franziskusschwestern um Inhaftierte getreu dem Beispiel des heiligen Franz, nach dem sich die Gemeinschaft nennt. Die Schwestern bringen dort Hoffnung, wo diese längst aufgegeben wurde. Sie kümmern sich um das leibliche und geistige Wohl von 7360 Gefangenen, die in den rettungslos überfüllten Gefängnissen der Hauptstadt dahinvegetieren.

Situation der Gefangenen
Viele sind krank, haben Aids, Diabetes, TB, sind traumatisiert von Folterungen. Manche brauchen spezielle Nahrung. Alle brauchen zusätzliche Nahrung, Medikamente, Hygieneartikel - vor allem aber Zuspruch und Ermutigung. Die Regierung bezahlt täglich eine Trockenmahlzeit - Mais und Bohnen - Tag für Tag. Manche Inhaftierte sind schon seit endlos langer Zeit in Untersuchungshaft - ohne Aussicht auf eine baldige Verhandlung. Diese Menschen haben alle Hoffnung verloren. Sie gilt es aufzurichten, dass sie nicht am Leben verzweifeln.

Was die Schwestern organisieren
Die meisten Insassen gingen vorher keiner regelmäßigen Beschäftigung nach. Viele sind jugendliche Schulabbrecher. Für diese organisieren die Schwestern Schulunterricht, damit sie nach ihrer Entlassung im Leben Fuß fassen können. Die Erwachsenen haben die Chance einfache handwerkliche Tätigkeiten zu erlernen. Es gibt Gebetskreise, es wird gemeinsam Musik gemacht, Bücher werden verteilt. Die Schwestern versuchen, Kontakt zu den Angehörigen herzustellen. Ihre Aufgabe ist schwierig.

Finanzieller Bedarf
Sie brauchen im Jahr 12.800 Euro um einen Mindeststandard an Haftbedingungen zu erreichen. Pro Person sind das nur 0,60 Euro. Dennoch bewirken sie damit eine Linderung der infernalischen Zustände.

  • 30 Euro sind die Portokosten für Nachrichten an die Angehörigen
  • 480 Euro werden für Holzkohle benötigt
  • 1000 Euro für Bettwäsche und Kleidung
  • 1465 Euro für Medikamente
  • 4900 Euro für Nahrungsmittel

missio unterstützt dieses Anliegen mit Hilfe seiner Spender schon seit Jahren und wird es weiterhin unterstützen.

Die Franziskusschwestern senden ihren herzlichen Dank und ihre Grüße an alle Menschen, die bereit sind, mit einem finanziellen Beitrag die Not dieser Häftlinge zu lindern


Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Heidrun Göttler

Heidrun Göttler ,
Leiterin Referat Projekte und Partnerschaften


Pettenkoferstr. 26 - 28 , 80336 München

Tel.:
+49 (0)89 / 51 62-319
Fax:
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