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Frauen sind auf dem Vormarsch
Alle 17 Diözesen des indischen Bundesstaates Tamil Nadu haben erkannt, wie wichtig es ist, dass Frauen in der Kirche gefördert und gestärkt werden, damit sie gemäß den Werten des Evangeliums als gleichwertig anerkannt werden.
Alle 17 Diözesen des indischen Bundesstaates Tamil Nadu haben erkannt, wie wichtig es ist, dass Frauen in der Kirche gefördert und gestärkt werden, damit sie gemäß den Werten des Evangeliums als gleichwertig anerkannt werden, keine Diskriminierung mehr wegen ihres Geschlechts erfahren müssen – und in der Kirche eine Stimme haben.
Derzeit wird Kirche noch als Instrument der Unterdrückung erlebt, verhaftet in der Tradition, dass Frauen der männlichen Führung bedürfen und ihr Heil in schweigender Unterwerfung liegt. Um diese Verhaltensmechanismen endlich aufzubrechen, gibt es seit 1995 ausgehend von der Bischofskonferenz Tamil Nadus ein Frauenbüro und seit kurzem in allen Diözesen eine unabhängige Frauenkommission
Die angestrebten Ziele sind:
- eine Stärkung der Frauenkommissionen auf allen Ebenen
- alle Frauenvereinigungen und -bewegungen zu vernetzen
- Frauengruppen in Dörfern und auf Pfarreiebene zu gründen und zu fördern
- in Kirche, Gesellschaft und bei den Frauen selbst ein Bewusstsein für Frauenanliegen zu schaffen
- Führungsqualitäten bei den Frauen heranzubilden
- Büchereien auf Diözesan- und Regionalebene zu gründen
- Studien und Forschungen zu Frauenfragen anzuregen.
Auf verschiedenen Ebenen wird es regelmäßig Treffen in allen 17 Diözesen geben. Unterstützt werden diese Aktionen mit Bildern und Broschüren. Es gibt Gebetsgruppen und jedes Jahr am Tag der Frau ein großes Fest in allen1000 Pfarreien von Tamil Nadu. Dabei werden 60-70.000 Frauen erreicht im Alter von 18-60 Jahren.Für die Durchführung der Frauenförderungsprogramme und -veranstaltungen stehen 34 geschulte Mitarbeiterinnen zur Verfügung.
In drei Jahren hoffen die Frauen, ihre selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Pro Jahr benötigen Sie hierfür unsere Unterstützung mit € 3.200, also einen Gesamtbetrag von € 9.600.
Besser wenig und gerecht, als viel Besitz und Unrecht.