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Pakistan

Chancen für junge Christinnen

Schülerinnen beim Alphabetisierungskurs
© missio Josephine Noor mit einer Gruppe von Schülerinnen beim Alphabetisierungskurs

Im islamischen Land Pakistan haben Christinnen einen niedrigen Status mit wenig Chancen für eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung und eine schöpferische Zukunft.

Besonders die Christen, die meist zur ärmsten Bevölkerungsschicht gehören, werden zusätzlich benachteiligt – in der Schul- und Berufsausbildung und am Arbeitsplatz.Die Ordensgemeinschaft der „Töchter Vom Kreuz“ gründete 1986 in der Region Gujrat im Norden Pakistans eine Ausbildungsstätte für junge Frauen.

Die Ordensgemeinschaft der „Töchter Vom Kreuz“ gründete 1986 in der Region Gujrat im Norden Pakistans eine Ausbildungsstätte für junge Frauen. Ziel und Leitidee für diese Bildungsstätte mit dem Namen „Mercy Hostel“ werden so umschrieben: „In diesem islamischen Land (nur 2,5 % Christen) haben die Frauen einen niedrigen Status mit wenig Chancen für eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung und eine schöpferische Zukunft. Besonders die Christen, die meist zur ärmsten Bevölkerungsschicht gehören, werden zusätzlich benachteiligt – in der Schul- und Berufsausbildung und am Arbeitsplatz. Junge, unverheiratete Christinnen sind von dieser Situation am stärksten betroffen. Deshalb ist es dringend notwendig, den Frauen eine Ausbildung zu ermöglichen, die ihnen hilft, ihre eigene Würde zu erfahren, selbständig zu werden und ihren Lebensstandard zu verbessern.“ Dafür gibt es zweijährige Kursprogramme, die sich besonders an junge Frauen zwischen 16 und 25 Jahren wenden.

Die Kurse haben folgende Schwerpunkte:

  • Persönlichkeitsbildung: Neben einer Alphabetisierung, die aufgrund mangelnder Schulbildung zuerst geschehen muss, werden handwerkliche Fähigkeiten sowie Kenntnisse in Gesundheitsvorsorge, Religion und Rhetorik vermittelt.
  • Aufbaukurs: Die erworbenen Fähigkeiten werden weiterentwickelt, u. a. durch Kenntnisse im Bereich von Marketing und Buchführung. Die Frauen werden befähigt, in ihrem Dorf einen kleinen Handwerksbetrieb (z. B. eine Schneiderei) zu führen.

Die Kosten
„Die Kosten können nur durch Spenden gedeckt werden. Mit einem Betrag von 600 € kann eine Frau einen zweijährigen Kurs inklusive Unterkunft und Verpflegung besuchen. Wir freuen uns, wenn Sie Spender finden, die bereit sind, diesen Frauen zu helfen, damit sie ihr Leben in Würde und Selbstverantwortung gestalten können“, schreibt Bischof Anthony Lobo, der das Projekt stark befürwortet.


Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Heidrun Göttler

Heidrun Göttler ,
Leiterin Referat Projekte und Partnerschaften


Pettenkoferstr. 26 - 28 , 80336 München

Tel.:
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