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7. Forum für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit
Web 2.0 – und was nun?
Neue Kommunikationsinstrumente für die Gewinnung und Information von neuen Zielgruppen
Len Kleinrock und seine Kollegen schlugen vor 40 Jahren an der Universität von Kalifornien ein neues Kapitel in der Geschichte der menschlichen Kommunikation auf, indem sie einige Computer vernetzten. 20 Jahre später verlieh Tim Berners-Lee mit seinem Thesenpapier zum „Informationsmanagement“ dieser Geschichte eine nie zuvor gekannte Dynamik, und seit Tim O`Reilly 2005 den Begriff Web 2.0 kreierte, gilt dieser bis heute als das Maß aller Dinge hinsichtlich Innovationsfreude und Fortschrittlichkeit. Obwohl die Instrumente des Web 2.0 bereits zur Jahrtausendwende technisch zur Verfügung standen, wurden sie von den Usern doch erst in den vergangenen Jahren genutzt. Kaum eine Website, die keine Kommentarfunktion anbietet und kaum ein Internetauftritt, der ohne ein Forum oder Chat auskommt.
Ist das Web 2.0 also die Erfüllung aller Wünsche hinsichtlich einer erfolgver sprechenden Öffentlichkeitsarbeit?
Müssen wir nun alle „twittern“? Brauchen wir alle ein Profil bei Xing? Geht es überhaupt noch ohne interaktive Elemente auf der Website? Fokussiert sich die Zielgruppenansprache immer mehr und ausschließlich auf das Internet?
Den Kontext dieser Fragen diskutiert das 7. Forum für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit. Dabei bietet es neben dem intensiven Informations- und Gedankenaustausch auch die Gelegenheit, in den Workshops praktische Kenntnisse zu erweitern. So können für die unterschiedlichsten Rahmenbedingungen jeweils geeignete und effiziente Wege der Nutzung neuer Kommunikationsformen gefunden werden. Ich lade alle Verantwortlichen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Diözesen, Verbänden, Hilfswerken und bei der Caritas sehr herzlich ein.
Im Namen der Veranstalter
Prof. Dr. Ralph Bergold
Direktor des Katholisch-Sozialen Instituts
Kooperationspartnerin dieser Tagung ist u.a. die Abteilung Kommunikation und Presse von missio in Aachen und München.
Mit Gott im Herzen geht man auch nach einer Niederlage als Sieger vom Platz.