Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst.

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missio-Jahresvorausschau 2010

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Anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Teresa greift das Hilfswerk missio das Lebenszeugnis der berühmten Ordensfrau und Friedensnobel-Preisträgerin in seiner Kampagnenarbeit auf: Im Mittelpunkt des Monat der Weltmission steht das vielseitige sozialpastorale Engagement von Ordensfrauen in Indien. Einen weiteren Akzent setzt missio mit der Vorstellung kirchlicher Projekte in Südafrika im Rahmen des „Club der guten Hoffnung“.

Aktion Schutzengel "Aids & Kinder"

Im Jahre 2010 steht die missio Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“ weiter im Zentrum der missio-Bildungs- und Kampagnenarbeit. Neben dem Aids-Truck – der multimedialen Ausstellung zu HIV/Aids mit inzwischen mehr als 120.000 Besucherinnen und Besuchern - veranstaltet missio eine Benefiz-Lichtaktion: Unter dem Leitmotiv „Ein Licht für Aids-Waisen“ soll auf das Schicksal der 14 Millionen Aids-Waisen aufmerksam gemacht werden. Besondere Aktionstage in den Pfarrgemeinden finden hierzu u.a. an Maria Lichtmeß (2. Februar), im Rahmen der bundesweiten „Nacht der Solidarität“ des Aktionsbündnisses gegen Aids (5. Juni), anlässlich der Welt-Aids-Konferenz vom 18. bis 23. Juli in Wien, sowie am Schutzengelfest (2. Oktober) statt. Weitere Maßnahmen der Aktion Schutzengel sind im Rahmen von Pfarrfesten und bei der Gestaltung von Plakatwänden geplant. Weitere Informationen bei Karl-Heinz Feldbaum ( Kontakt ).

missio-Publikation

Mit einer Buch-Neuerscheinung wartet missio im Monat März auf: Durch eine Idee von missio angeregt, hat der Lübbe Verlag die Lebensgeschichte der jungen, an Aids erkrankten Südafrikanerin Zanele Mbambo für ein Buch aufgegriffen. In „Sie nennen mich Smiley – Leben mit Aids in Südafrika“ erzählt Zanele autobiografisch von ihrer tragischen Kindheit und ihrer Entwicklung zu einer selbst bestimmten jungen Frau, die sich eine neue Lebensperspektive geschaffen hat - dank der Aufnahme und Betreuung in einer von missio unterstützten, katholischen Einrichtung in Südafrika. Heute betreut Zanele Straßenkinder und schenkt anderen Menschen, die von dem tödlichen Virus betroffen sind, Mut und Hoffnung.

Club der guten Hoffnung

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika lädt die ökumenische Aktion „Club der guten Hoffnung“ auch im Jahr 2010 zu Begegnungen mit Menschen aus Südafrika ein:
Vom 10. April bis 29. Mai 2010 tourt die südafrikanische Theatergruppe „Ayoba 2010“ durch Deutschland. Die Schauspieler sind ehemalige Straßenkinder aus einem berüchtigten Stadtteil Johannesburgs, die von professionellen Künstlern und Theaterpädagogen ausgebildet worden sind. Mit ihrem Stück „Iphupho lami“ (Zulu: Mein Traum) haben die Künstler ein Stück geschrieben, in dem sie ihre oft gewaltvollen Erfahrungen auf Südafrikas Straßen verarbeiten. Mit ihren Aufführungen und Workshops rufen Ayoba 2010 diese Gewaltproblematik ins Bewusstsein der Menschen. Das Projekt wird seit vielen Jahren u.a. von missio unterstützt.
Vom 12. bis 16. Mai 2010 präsentiert sich der „Club der guten Hoffnung“ mit verschiedenen Aktionen auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) in München. Neben dem Abend der Begegnung, bietet der Club auf einem professionellen Street Soccer Court im Olympia Park ein abwechslungsreiches Programm für jedermann. Jugendgruppen – und Vereine können sich auch im Vorfeld anmelden. Zudem präsentiert sich der Club im Messezentrum auf der Agora und auch Ayoba 2010 kann live erlebt werden. Außerdem lobt der Club täglich spannende Preise aus und lädt zur Teilnahme am kreativen Schreibwettbewerb „Poems of good hope“ ein.

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2010 wird der „Club der guten Hoffnung“ eine bundesweite Mitmachaktion starten und sich mit Blick auf die Frauenfußball WM 2011 in Deutschland für benachteiligte Frauen einsetzen.

Der „Club der guten Hoffnung“ ist eine Aktion gegen jugendliche Gewalt in Südafrika, die mehrere Hilfswerke in Deutschland und Projektpartner in Südafrika im Herbst 2008 gestartet haben. Fußball spielt eine zentrale Rolle für die Kampagne, da der Sport beim Abbau von Aggressionen und bei der sozialen Integration benachteiligter Jugendlicher hilft. Der „Club der guten Hoffnung“ wird vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio, dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland , Mission Eine Welt sowie dem Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen getragen.

Ökumenischer Kirchentag in München

missio präsentiert sich auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 vom 12. bis 16. Mai in München: Der „Club der guten Hoffnung“ wird mit einem professionellen Street-Soccer-Court im Olympia Park sowie auf der Agora in den Messehallen der Neuen Messe München vertreten sein. Zusammen mit dem Club und unseren evangelischen Partnern Mission EineWelt Neuendettelsau und dem Evangelischen Missionswerk Deutschland , präsentiert sich missio an einem ökumenischen Stand zum Thema Mission, an dem mit einem Cafe der Initiative Würzburger Partnerkaffee auch zum Verweilen eingeladen wird.
Neben verschiedenen weiteren Angeboten im Eine-Welt-Zentrum und Jugendzentrum plant missio gemeinsam mit der MARMICK und den evangelischen Werken einen weltkirchlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang. Darüber hinaus sind Workshops und Führungen zu der Arbeit von missio in dem bis dahin neu gestalteten Münchner Haus anvisiert.

Sonntag der Weltmission 2010

Viele von missio unterstützte Ordensfrauen engagieren sich in Indien für Menschen, die aufgrund ihrer Kaste, ihrer Religion oder Rasse diskriminiert werden. In der Kampagne zum Sonntag der Weltmission 2010 soll anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Teresa die Aufmerksamkeit in besonderer Weise auf die missionarische und spirituelle Dimension dieses Dienstes gerichtet werden:

Ein Schwerpunkt des Engagements dieser Ordensfrauen gilt benachteiligten und bedrängten Frauen - durch Aufnahme in Schutzeinrichtungen und durch Kurse im Rahmen des „Women Empowerment“. Darüber hinaus wenden sich unsere Projektpartnerinnen auf dem indischen Subkontinent den Dalits und Adhivasi zu und durchbrechen deren soziale Ausgrenzung.

Die bundesweite Eröffnung der Kampagne zum Sonntag der Weltmission wird am 3. Oktober 2010 mit einem feierlichen Pontifikalamt in der Diözese Essen gefeiert. Im Anschluss an diese Eröffnung werden Gäste aus Indien in allen deutschen Diözesen unterwegs sein, um in Pfarrgemeinden, Schulen und im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen vom Wirken der Kirche in Indien berichten. Am Wochenende des 24. Oktober 2010, dem Sonntag der Weltmission, endet die Kampagne mit einem Reigen weltkirchlicher Veranstaltungen in der Diözese Regensburg.

Spendenentwicklung

Im Jahr 2008 nahm missio insgesamt über 73 Millionen Euro ein. Davon stammten über 45 Millionen Euro aus Spenden. 62,5 Millionen Euro flossen in die Förderung von insgesamt 2.500 Projekten in Afrika, Asien und Ozeanien. Angesichts der steigenden Herausforderungen auf dem deutschen Spendenmarkt möchte missio auch im kommenden Jahr innovative Wege der Spendergewinnung und Spenderbindung gehen. Dabei baut missio weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den deutschen Diözesen, Pfarrgemeinden und Verbänden.


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Jobst Rüthers

Jobst Rüthers ,
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