Inhalt
Ausgerechnet Afrika?
Afrika bricht Rekorde angesichts der Zahl der HIV-positiven Menschen, der Aids-Toten und der steigenden Rate an Neuinfektionen. Der Workshop für SchülerInnen ab der 7. Jahrgangsstufe klärt auf, warum das so ist, und macht bewusst, was das mit uns hier in Deutschland zu tun hat.
Die Gründe für die immer noch rasant voranschreitende Ausbreitung von Aids sind ebenso vielschichtig wie die Folgen. Die Pandemie ist eng verbunden mit der Bildungssituation, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Frage nach Geschlechterrollen. Auch politische Hintergründe sind von entscheidender Bedeutung für die Ausbreitung wie den Kampf gegen Aids.
Der Workshop will diese Verwobenheit klar machen und dabei aufzeigen, wo auch Lösungsansätze liegen könnten. Die Rolle der Kirche wird dabei nicht außer Acht gelassen, sondern in ihrer moraltheologischen, aber auch sozialethischen und pastoralen Verantwortung angefragt. Entscheidend für die Schüler und Schülerinnen ist es schließlich zu verstehen, wie sich ihr eigenes Handeln im Hinblick auf die Ausbreitung von HIV/Aids und auf den Umgang mit der Krankheit auswirken kann. Durch die schülernahe und methodisch abwechslungsreiche Gestaltung bezieht der Workshop sie deshalb eng in die Erarbeitung der Inhalte mit ein.
Mögliche inhaltliche Bestandteile:
- Daten und Fakten zu HIV/Aids in Subsahara-Afrika
- Medizinisch-biologischer Hintergrund
- Aids als strukturelles Problem in Entwicklungsländern
- Die Rolle der nationalen und internationalen Politik bei der Bekämpfung der Pandemie HIV/Aids
- Die Kirche und ihre Reaktion auf HIV/Aids
- HIV/Aids in Afrika und wir in Deutschland
Zeitrahmen ab 90 Minuten.
Der Workshop kann im Rahmen eines Projekttages durch Solidaritätsaktionen der Schülerinnen und Schüler ausgeweitet werden. Die Verbindung zur "Aktion Schutzengel Aids & Kinder" bietet sich an.
Immer, wenn du jemandem ein Lächeln schenkst,