Besuchen Sie missio, das Haus der Weltkirche, am Rande der Aachener Innenstadt. Entdecken Sie bei uns die Kirche Afrikas, Asiens und Ozeaniens. Lassen Sie sich inspirieren von einer etwas anderen Art, Kirche zu sein.
"Ein Kunstwerk sagt mehr als tausend Worte"
missio hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen über Leben, Denken und Glauben von Christen auf der südlichen Erdhälfte und in unseren Partnerländern zu informieren.
Diesen Auftrag erfüllen wir unter anderem, indem wir diese Länder selbst sprechen lassen: durch ihre Sänger/-innen und Schriftsteller/-innen, ihre Maler/-innen und Bildhauer/-innen - kurz: durch ihre Künstler/-innen in ihren verschiedenen Ausdrucksformen.
Sobald Sie unser Haus betreten, stehen Sie im "Oktogon", das Neu- und Altbau miteinander verbindet. Die Exponate unserer im Oktogon befindlichen Ausstellung verdanken wir zum großen Teil der umfangreichen Africana-Ausstellung von Pfarrer Leonhard Meurer, der sie Mitte des 20. Jahrhunderts zusammentrug. Diese Sammlung ist heute missio-Eigentum.
In der großen Glasvitrine im Erdgeschoss zeigen wir Ihnen eine reiche Auswahl an Ibeji-Figuren aus dem im heutigen Benin und Nigeria beheimateten Volk der Yoruba.
Im Oktogon stellen wir Ihnen zudem auf drei Ebenen die Schwerpunkt der missio-Arbeit vor:
- glauben.leben.geben.
"Kein Mensch kann so verrückt sein, dass er nicht an Gott glaubt", sagt ein afrikanisches Sprichwort. Menschen glauben weltweit anders und sie verehren unterschiedliche Symbole ihres Glaubens. Dies überall zu ermöglichen, dafür steht missio als Anwalt für Menschenrechte und Religionsfreiheit.
"Jeder Mensch hat Anspruch
auf Gedanken-, Gewissens-
und Religionsfreiheit.
(aus der Allgemeinen Erklärung
der UNO-Menschenrechte)
- glauben.leben.geben.
Friedensarbeit ist Mittelpunkt der Ausstellung. Die meisten Exponate zeigen Dinge des täglichen Lebens in Afrika - für weite Teile ein Leben des Friedens.
Masken spielen in Afrika eine zentrale Rolle. Sie gehören zu rituellen Handlungen und repräsentieren wichtige Momente im Leben; sie symbolisieren das Gute oder das Böse; sie drücken Protest aus oder stehen für Macht, Kraft, Hoffnung oder Frucktbarkeit.
Zu einem Leben in Frieden
hat Gott Euch berufen.
(1 Kor 7,15)
- glauben.leben.geben.
Aus einem Leben im Glauben entstehen Liebe, Nächstenliebe, Fürsorge und Barmherzigkeit.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
(1 Kor 13,13)
"Jeder Mensch hat Anspruch